Wenige Jahre nach dem Zusammenbruch des Warschauer Paktes nahmen im April 1993 erstmals 16 Aktive und Alte Herren die Chance wahr, in unsere Gründungsstadt zu reisen.
Begeleitet von von unserem BB Roland, der um 1930 in Teplitz studierte und nach 61 Jahren wieder an seine Studienstätte zurück kehrte, sahen wir eine ungewöhnlich anmutende Mischung aus wunderschön restaurierten alten Gebäuden und ganzen Straßenzügen, die wegen akuter Einsturzgefahr einfach abgesperrt wurden.
Beeindruckend wie viele Erinnerungen unser BB Roland nach über 60 Jahren wieder hervor kramte und somit uns junge Studenten an der Geschichte unseres Bundes lebhaft teilnehmen ließ.
Es dauerte tatsächlich 15 Jahre bis wir wieder eine Teplitz-Reise unternahmen. Dieses Mal wählten wir Bad Schandau auf der deutschen Seite als unsere Basis und verbanden den Besuch in Teplitz mit einer Elbschifffahrt nach Dresden.
Das gesamte Stadtbild präsentierte sich freundlicher und farbenfroher als 15 Jahre zuvor.
Der Besuch des Elektrotechnikums und der nahe gelegenen Höhenwarte hinterließ bei allen Teilnehmern bleibende Eindrücke.
Ein bisher einmaliges und fast schon historisches Ereignis fand vom 11.08.-02.10. dieses Jahres im Regionalmuseum zu Teplitz statt. Einer vertriebenen sudetendeutschen Studentenverbindung wurde es erlaubt, ihre Geschichte in einem Museum im Sudetenland zu präsentieren.
Ausgehend von unserem letzten Besuch in Teplitz konnte der Kontakt zum Regionalmuseum gehalten und intensiviert werden.
Im Rahmen einer Ausstellungsserie zum gesellschaftlichen Leben in Teplitz vor 1945 ist es der B! Elektra Teplitz zu München gelungen, sich mit einer Präsentation ihrer Geschichte in der Stadt ihrer Gründung darzustellen. Die Kooperation mit der Museumsleitung war dabei vorbildlich.
Unser besonderer Dank gilt der Sudetendeutschen Zeitung, die einen ausführlichen Artikel von Herrn Heinz Bulla über unsere Ausstellung im Heimatruf 34-2011 abgedruckt hat.
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